Streik am Flughafen Frankfurt- die Chaostage am großen Luftfahrt- Drehkreuz

22. Februar 2012 | | Deutschland, Flugreisen, Verschiedenes | Keine Kommentare

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Auf dem größten Flughafen Deutschlands kam es in den letzten Tagen zum Flugstreik. Dadurch betroffen waren nicht nur die Fluggesellschaften, sondern auch die Reisenden. Der bundesweit größte Arbeitgeber ist ordentlich am Rotieren, damit der aktuelle Ist- nicht zum Dauerzustand ausartet.

Streik am Flughafen Frankfurt

Streik am Flughafen Frankfurt (Foto:Walter Hochauer, Quelle:TripsbyTips)

Mehr als 50 Millionen Passagiere fliegen jährlich vom Frankfurter Flughafen in die weite Welt hinaus. An diesem Wochenende kam es jedoch zum Streik durch die Gewerkschaft, die sich für Lohnerhöhungen des in Frankfurt stationierten Flughafenpersonals, wie Lotsen und Verkehrdisponenten, stark macht. Folglich endete die Geschäftsreise nach London oder der Pauschalurlaub in der Karibik bei vielen bereits schon am Check In-Schalter. Am Rosenmontag waren es 240 von 1271 Flügen, die allesamt gestrichen wurden, am vergangenen Freitag waren es sogar noch mehr. Alternativ gewährleistete die Lufthansa beispielsweise den Kunden kostenlose Stornierungen und tätigte auch Umbuchungen auf die Bahn, welche wiederum das Repertoire an verfügbaren Zügen und zusätzlichen Mitarbeitern erheblich aufstockte, um eine reibungslose Beförderung zu ermöglichen. Seit vergangenem Freitag halten die Konflikte zwischen dem Flughafenbetreiber Fraport und der Gewerkschaft GdF kontinuierlich an. An ein Entgegenkommen seitens einer Partei ist war bisher nicht zu gedenken, der seit Monaten dahin schwelende Tarifstreit verhärtet sich und führt zum Erliegen des Luftverkehrs.

Ab Mittwoch Abend wieder tosender Verkehr

Nach gut einer Woche Protest zugunsten besserer Gehälter und zulasten des Betreibers, kam es neulich zu einer erfolgreichen Schlichtung. Auch wenn nur vorübergehend die Streikfolgen gemindert werden können, sind dennoch ab Mittwochabend wieder alle Flugziele zu erreichen. Mit Ausfällen ist dieserart nicht mehr zu rechnen, was zumindest für Passagiere schon mal ein kleiner Lichtblick am Ende des Tunnels ist.

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