Streiks in Griechenland gehen weiter – Taxifahrer wollen bis Freitag streiken

20. Juli 2011 | | Europa, Flugreisen, Kreuzfahrten | 2 Kommentare

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Mit Straßenblockaden rund um die Flughäfen und den Hafen Piräus machen griechische Taxifahrer ihrem Ärger Luft. Auch die Seeleute beraten nun über einen Streik.

In Athen streiken die Taxifahrer wohl noch bis Freitag

In Athen streiken die Taxifahrer wohl noch bis Freitag (Foto: wiebke8, Quelle: TripsByTips)

Weil die griechische Regierung wegen Sparmaßnahmen den Erwerb von Taxilizenzen erleichterte, gingen die griechischen Taxifahrer am Montag in den Streik. Touristen mussten, um zu ihren jeweiligen Flughäfen zu gelangen einen Shuttle-Zug nehmen, an die Anlegestellen der Kreuzfahrtschiffe in den Häfen kamen keine Busse, die die Touristen normalerweise zu den verschiedenen Ausflugszielen an Land bringen – erst am Dienstagnachmittag lockerte sich die Situation in Athen etwas auf, als die Taxifahrer zu einer Protestfahrt durch die Stadt zogen und die Straßen teilweise wieder frei wurden. Einige Ankünfte von Kreuzfahrtschiffen wurden bereits annulliert, da nun angekündigt wurde, dass die Taxifahrer wohl noch bis Freitag streiken wollen.

Um den geforderten Sparmaßnahmen gerecht zu werden, wurden einige Berufe liberalisiert – zuvor musste man in Griechenland für eine der auf 30.000 begrenzten Taxilizenzen etwa 150.000 Euro zahlen, jetzt sollen die Lizenzen für 3.000 Euro zu haben sein. Damit steigt die Konkurrenz, die Taxifahrer fürchten um ihr Einkommen.

Hafenarbeiter beraten über Streikaktion

Während der Taxistreik wohl noch bis Freitag anhält, geht es im Hafen auch schon in die nächste Runde: Dort beraten die Hafenarbeiter über Protestaktionen. Sie wollen Fähren und Kreuzfahrtschiffe am Auslaufen hindern, wenn die griechische Regierung nicht ihre Rentenkürzungen zurück nimmt.

Kommentare (2)

 

  1. Brigitta Sal sagt:

    Es ist traurig das sämtl. Regierungen sich in den finanz.
    Himmel heben und von den Bürgern alle möglichen
    Massnahmen zur Beseitigung ihres verursachten Fiaskos
    fordern. Sie sollten endlich bei sich anfangen und auf Gelder, die nur die obere Elite erhält, verzichten. Hirachie
    funktioniert nur von oben nach unten und nicht umgekehrt. Meine Tochter hängt in Kreta am Flughafen fest, weil die Taxen das Arenal blockieren, dies ist keine
    gute Lösung, denn ein 2. Mal kommt man an so einem Ort nicht wieder. Ausserdem löst dieser Streik sich nicht
    mit dieser Aktion, die die Griechen hiermit anstreben. Es
    muss ein totales Umdenken stattfinden ansonsten wird
    ihrem maroden Staat bald die totale Pleite drohen, sie
    wissen es nur noch nicht. Es werden wichtige Info’s ferngehalten und man manipuliert mit der Angst und diese war noch nie ein guter Berater. Goodby Greece

  2. Marco sagt:

    Quark, auf Kreta hängt niemand fest, bin heute nachmittag in Heraklion abgeflogen. Mußte nur das Gepäck nen halben Kilometer schleppen. Die Busse hielten auf einem großen Parkplatz in Sichtweite des Terminals. Einzelne Taxis brachten Familien mit Kleinkindern auch von den Bussen an die Abflughalle.

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