Erdbeben in China – mindestens 14 Tote

10. März 2011 | | Asien, Reiseziele | Keine Kommentare

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Bei einem Erbeben mit der Stärke 5,4 sind mehr als ein Dutzend Menschen im Südwesten Chinas ums Leben gekommen und mehr als 120 Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Häuser stürzten ein und es kam zu Stromausfällen. Ein Tag zuvor gab es in Japan ein schweres Erdbeben.

Erbeben in China

Erbeben in China (Foto: Ms Jackson, Quelle: flickr)

Ein Erdbeben der Stärke 5,4 erschütterte am Donnerstag den Südwesten Chinas. Nach Angaben von Behörden wurden dabei 14 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt. Das Epizentrum des Erdbebens befand sich in zehn Kilometer Tiefe rund 2.400 Kilometer südlich der Hauptstadt Peking und 225 Kilometer südwestlich der Stadt Dali in der Provinz Yunnan, nahe an der Grenze zu Birma. Das Beben ereignete sich um die Mittagszeit.

Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, seien zahlreiche Häuser eingestürzt. Auch ein Supermarkt und ein Hotel stürzten ein und begruben unter ihren Trümmern mehrere Menschen. Außerdem kam es in der Region zu Stromausfällen. Die Armee hat sich auf den Weg in das betroffene Gebiet gemacht, um bei den Bergungsarbeiten zu helfen.

In der Provinz Yunnan gab es in den letzten zwei Monaten mehr als 1.200 Beben unter der Stärke 5,0. Seismisch ist die Region momentan sehr aktiv. Bei einem der schwersten Erdbeben im Südwesten Chinas in der Provinz Sichuan vor 3 kamen 87.000 Menschen ums Leben oder wurden als vermisst gemeldet. Gestern ereignete sich ein weit schwereres Beben in Japan – forderte aber keine Todesopfer.

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