Wie finden Sie die Vorstellung: Sie planen eine Reise nach New York und buchen alle Leistungen von einem Smartphone aus, während Sie mit Freunden in einer Bar sitzen?
Smartphone-Apps als Reiseführer und Urlaubsplaner
20. März 2012 | | Branchennews, Verschiedenes | Keine Kommentare

Smartphone-Apps als Reiseführer und Urlaubsplaner (Foto: Privat)
Applikationen ermöglichen es im Urlaub viel Zeit zu sparen und schneller den richtigen Weg zum Ziel zu finden. Über verschiedene Anwendungen ist es möglich Flüge zu suchen und zu buchen, Hotelzimmer zu reservieren, Zugtickets zu kaufen oder über die sogenannte Bookatable-App lässt sich sogar ein Tisch im Restaurant reservieren. Das Smartphone wird sogar zum Travel-Guide und kann Touristen alles Wissenswerte zu Sehenswürdigkeiten erzählen.
Bei einer Untersuchung Anfang 2012 ergab sich, dass fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) ihr Smartphone nutzen, um unterwegs E-Mails zu empfangen und zu lesen. 24 Prozent sammeln über ihr Smartphone Informationen über Angebote vor Ort oder suchen nach nützlichen Tipps über das Reiseziel im Allgemeinen (23 Prozent). Gerade auch für die Wegfindung und Orientierung nutzt jeder Vierte (23 Prozent) sein mobiles Endgerät. Laut der aktuellsten FUR Reiseanalyse sind es nur sechs Prozent, die das Smartphone einsetzen, um eine Unterkunft zu reservieren. Das Fazit: Apps werden immer noch hauptsächlich als Informationsquelle genutzt; das Buchen von Leistungen spielt eher noch eine untergeordnete Rolle.
Wo geht die Reise der Apps hin?
Durch die wachsende Anzahl an Reise-Apps kann das mobile Surfen aber immer weiter in die Reise integriert werden. Mittlerweile gibt es allein im deutschen Apple-Store mehr als 26 000 Reise-Apps. Es stellt sich die Frage, ob sich das Reisen dadurch verändern wird? Der entscheidende Vorteil von Apps ist, dass der Urlauber Zeit sparen kann und schneller an sein Ziel kommt. Doch diese Optimierung der Reise hat auch seinen Nachteil, denn das Spannende im Urlaub ist doch auch die Spontanität und die Überraschung, die entsteht, wenn man beispielsweise auf der Suche nach einem Restaurant ist. Laut der Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg geht durch die Funktion von Apps der Überraschungseffekt auf der Reise verloren.
